18.05.2016

Das Ende der Pflegestufen

Ältere Dame auf einem Sessel

Nach Einführung der Pflegeversicherung gab es immer wieder neue Pflegegesetze. Inzwischen gibt es so viele Regelungen und Ausnahmen, dass auch Experten kaum mehr durch blicken. Manches was in Berlin erdacht wurde, wurde in der Praxis nie umgesetzt.

Jetzt aber scheint es wirklich etwas Neues zu geben: Im Januar 2016 trat das neue Pflegegesetz in Kraft, dessen wichtigste Bestimmungen 2017 wirksam werden.

Die vielleicht wichtigste Bestimmung ist: Die bisherigen drei Pflegestufen werden abgelöst von 5 Pflegegraden!

In der ambulanten Pflege werden die für die Pflege zu Hause zur Verfügung stehenden Geldbudgets merklich erhöht. Wer z.B. in die Stufe 1 eingruppiert war (ohne eingeschränkte Alltagskompetenz) hatte bisher Anspruch auf monatlich € 468,00, die ein Pflegedienst für seine Arbeit monatlich abrechnen konnte. Künftig werden es 689 Euro sein.

Wichtig dabei ist der versprochene Bestandsschutz: Kein Klient wird in der ambulanten Pflege mit dem neuen Gesetz schlechter gestellt werden als bisher!
Noch ist bei vielen Regelungen nicht klar, wie sie letztlich in der Praxis umgesetzt werden. So stehen zähe Verhandlungen zwischen den Kassen und den Berufsverbänden der ambulanten Dienste ins Haus.

Das, was wir wissen, geben wir gerne an Sie weiter!

Sobald vorhanden werden wir Informationsmaterial über die neuen Regelungen bei uns im Pflegedienst auslegen.

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