07.01.2019

Betriebsversammlung 2018/ Rechenschaftsbericht

Peter Bindl im Büro

Jedes Jahr hält Licht und Schatten seine Betriebsversammlung ab in der alle von uns zusammen kommen. Hier halten wir Rückschau, besprechen was wichtig war und wie wir uns weiter aufstellen wollen. So wollen wir zu Beginn des neuen Jahres nun noch mal auf das alte Jahr zurückschauen.

Hier die gekürzte Fassung des Rechenschaftsberichts 2018 vom September letzten Jahres:

Betriebsversammlung 2018/ Rechenschaftsbericht/

Peter Bindl/ Inhaber/ Pflegedienstleitung

„Wenn ich das letzte Jahr Revue passieren lasse, ist viel geschehen!

Kolleginnen, Kollegen/ Fachkräftemangel

Nach und nach sind uns Pflegefachkräfte abgebröckelt. Das ist eigentlich ein normaler Vorgang: Andere Lebensentwürfe, Studium ist zu Ende usw. Problem in neuer Qualität allerdings war, dass es nur sehr wenige neue Bewerbungen von Pflegefachkräften gab. Und da es dann nicht bei jeder/m passt…

Sehr positiv ist, dass wir Roger als Pflegefachkraft nach seinem Examen hinzu gewonnen haben. Die verlorenen Pflegestunden konnten wir durch neu gewonnene Kolleginnen ohne formale pflegerische Ausbildung  ersetzen und auch durch unsere neuen Altenpflegehelferinnen.

Dennoch ist es im Team zu einer Verschiebung weg von Pflegefachkräften hin zu Pflegekräften gekommen. Das heißt, wir sind jetzt auch vom Fachkräftemangel betroffen und müssen organisatorische und inhaltliche Antworten finden.

Wir können wir reagieren:

Erstens:

Die eigene Ausbildungsleistung zu 3-jährig  examinierten Altenpflegerinnen haben wir massiv ausgeweitet: Zusätzlich zu Astrid haben letzten Oktober Mary und Natascha die Ausbildung begonnen und ab 1.10 kommt als 4. Auszubildende Samira hinzu.

Zweitens:

Werden wir weiterhin nach offensiv nach Pflegefachkräften  Ausschau halten, die zu uns passen.

Drittens:

Wir haben noch mal die Gehälter angehoben, um uns auch auf dieser Ebene weiter hervorzuheben.

Viertens:

Eir werden weiterhin alles dafür tun  eine gute Arbeit machen und dies zu gewährleisten. Das hilft den Klienten, macht uns selbst zufrieden und das spricht sich weiter rum.

Klienten:

Als wir im letzten Jahr vor allem Pflegefachkräfte nach und nach verloren haben, hat sich die Anzahl der Klienten naturgemäß reduziert.

Inzwischen konnten wir  im Zusammenhang mit den neu hinzu gewonnenen Kolleginnen und Kollegen  ohne formale pflegerische Ausbildung die Anzahl der Klienten wieder auf heute gut 80 steigern.

Ausblick aufs kommende Jahr:

Was ich oben gesagt habe wird uns auch im kommenden Jahr stark beschäftigen. Die Ausbildungstätigkeit im Dienst werden wir  steigern. Das ist eine strategische Entscheidung von Licht und Schatten. An der Gewinnung von 3-jährig examinierten Pflegefachkräften wird weiter gearbeitet.

Auf Dauer  möchte ich die Pflegedienstleitung  abgeben, auch da werden wir Ausschau halten nach jemandem, der ins Team passt. Ich selbst denke, dann weiter mit Irmtraud die Gesamtleitung des Dienstes zu machen und mich der Ausbildung zu widmen. Ich möchte keine Rosen züchten, wie der Großteil meiner Altersgenossen, aber schon etwas mehr Zeit haben für andere Dinge, die mir auch wichtig sind.

Wie sehe ich Licht und Schatten zur  Zeit:

In der Wissenschaft gibt es den Satz "Das Ganze ist immer etwas anderes als die Summe seiner Teile". 

Auf Teams bezogen heißt das: Teams können sehr gute Arbeit machen und belebend sein obwohl sie nicht nur aus Top-Leuten bestehen. Genauso können sie aber auch innerlich zerstritten sein, selbst wenn alles vom Professionellen her hervorragende Kräfte sind. Letztlich  kommt es immer darauf an, wie gut die Zusammenarbeit untereinander läuft und  wie man sich bei der Arbeit versteht.

Trotz aller Probleme gefällt mir Licht und Schatten persönlich sehr gut.

Wichtig finde ich, dass jede/r  das Herz auf der richtigen Stelle hat und die Arbeit auch gerne macht und mithilft, wenn mal was nicht so klappt. Im Lauf der Jahre hat sich um einen gewachsenen Kern des Teams herum eine bunte Mischung von jungen bis älteren Kolleginnen und Kollegen integriert mit verschiedene Hautfarben, Ansichten und Nationalitäten.

Bei Licht und Schatten geht es seit jetzt fast 15 Jahren darum, dass wir eine sinnvolle Arbeit machen von der wir leben können. Das hat nicht in jeder Situation funktioniert, aber es ist auf jeden Fall der Weg, den wir auch im kommenden Jahr weiter gehen werden.“

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